In der Integralen Tanz- und Ausdruckstherapie werden in Ergänzung zum persönlichen Gespräch
auftauchende Gefühle durch Bewegung oder Körperhaltungen verdeutlicht, verändert und weiterentwickelt.
Es handelt sich um eine körperpsychotherapeutische, ressourcenorientierte Methode.
Der Austausch über das Erlebte und Erspürte ermöglicht die Integration gefundener
Lösungsansätze in den Alltag.
Atem, Stimme und Malen können individuell begleitend eingesetzt werden.
Da es sich bei jeder therapeutischen Begleitung um einen individuellen Prozess handelt, beginne ich
meine Diagnostik zusätzlich zum persönlichen Gespräch mit Körperwahrnehmungsübungen. Dies ermöglicht
ein ganzheitliches Erfassen der Problematik und verdeutlicht den persönlichen Zugang zum Körpergefühl.
Seelische Erkrankungen sind meines Erachtens immer in einer Einheit von seelischen und körperlichen
Erfahrungen und Prozessen zu betrachten.
Im Anschluss daran bitte ich den/die Klient(in) oft, zuerst eine Körperhaltung einzunehmen, die die
momentane Problematik nonverbal ausdrückt (und diese genau zu erspüren) und dann eine angenehme
Wunschhaltung. Durch bewusstes Wahrnehmen des Körpergefühls in den Haltungen oder evtl. auftauchenden
Bewegungen (Atmung/Herzschlag) tauchen oft überraschend deutliche Bilder und Erkenntnisse auf.
Diplomarbeit über Essstörungen
letzte Aktualisierung
07/08/2011